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Mehrstärkenkontaktlinsen

Ab dem 40. Lebensjahr eines Menschen, nimmt dessen Sehstärke in der Regel Schritt für Schritt ab. Vor allem macht sich die Alterssichtigkeit bemerkbar, wenn Bücher und Zeitschriften immer weiter weg gehalten werden müssen, um die Schriften zu erkennen. Normalerweise ist nun die Zeit der Lesebrille gekommen. Wenn der Mensch zusätzlich an einer Kurzsichtigkeit leidet, kommen die Gleitsichtbrillen zum Einsatz, die beide Schwächen gleichzeitig ausgleichen können. Die Alternative für Kontaktlinsenträger sind die bifokalen Kontaktlinsen, die Mehrstärkenkontaktlinsen.

Die Mehrstärkenkontaktlinsen sind in formstabiler, harter und in weicher Ausführung erhältlich. Mittlerweile sind diese speziellen Formen der Kontaktlinsen als Monats-, Zweiwochen- und Tageslinsen erhältlich.

Es gibt zwei unterschiedliche Funktionsweisen der Mehrstärkenkontaktlinsen. Beim alternierenden System schaut der Kontaklinsenträger je nach Abstand durch einen getrennten Nah- und Fernbereich. Der Nahteil befindet sich also nur beim Blick in kurze Entfernungen vor der Pupille. Optimal ist das alternierende System für Träger harter Kontaktlinsen. Schlaffe Unterlider und ungünstige Lidstellungen hingegen können sich bei diesem System negativ auswirken (vgl. auch medizin-blog.net/schoenheit-und-kosmetik/schoenheitschirurgie/oberlidstraffung/).

Die zweite Funktionsweise ist das simultane System. Bei diesen Mehrstärkenkontaktlinsen befinden sich alle Zonen für die unterschiedlichen Entfernungen übereinander. Der Kontaktlinsenträger benötigt meist einige Tage, um sich an diese Form der High-Tech-Kontaktlinsen zu gewöhnen.

Mittlerweile sind sogar multifokale Kontaktlinsen auf dem Markt, die das stufenlose Sehen in nah und fern ermöglichen.

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