25.08.2010
Augen lasern ist für viele Fehlsichtige eine realistische Alternative zu Brille oder Linsen
Rund 50 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung sind im Alltag auf eine Sehhilfe angewiesen. Egal ob Brille oder Kontaktlinsen: Im Laufe der Jahre zusammengerechnet wird beides zu einer kostspieligen Angelegenheit. Für viele bedeutet die Brille jedoch auch oft eine Einschränkung im Alltag, etwa beim Sport oder bei der Arbeit. Kontaktlinsen wiederrum erfordern einen gewissen Aufwand an Pflege. Viele Menschen mit Sehschwäche träumen daher von einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen. Eine Augenlaserbehandlung kann hier für viele eine sinnvolle und auch dauerhafte Lösung sein. Wer kurzsichtig-, bzw. weitsichtig ist oder an einer Hornhautverkrümmung leidet, kann durch die spezielle Methode des Augen lasern seine Sehbeeinträchtigung korrigieren lassen. Das eingeschränkte Sehvermögen wird durch den Laser optimiert, so dass Brille oder Kontaktlinsen nach der Behandlung häufig nicht mehr nötig sind.
Für wen eine solche Augenlaserbehandlung in Frage kommt, ist weitestgehend abhängig von den individuellen Voraussetzungen. Eine Eignung wird in einer ersten kostenlosen Voruntersuchung beim Spezialisten festgestellt. Wichtige Voraussetzungen sind aber zum einen die Volljährigkeit, da das Wachstum der Augen abgeschlossen sein muss. Zum anderen dürfen keine Augenkrankheiten, wie beispielsweise grauer Star, vorliegen. Ebenfalls entscheidend ob eine Operation in Frage kommt, ist die Höhe der Fehlsichtigkeit. Eine Laserbehandlung der Augen eignet sich in der Regel für kurzsichtige Menschen mit einer Sehschwäche von bis zu – 10 Dioptrien. Weitsichtige können bei einer Sehschwäche von bis zu – 3 Dioptrien erfolgreich behandelt werden.
Im Großen und Ganzen sind die Risiken beim Augenlasern vergleichsweise gering. Durch modernste und schnelle Lasergeräte ist heutzutage eine präzise Behandlung möglich. Wichtig ist jedoch, dass man sich in die Hände von erfahrenen Spezialisten begibt. Wer eine Augenlaserbehandlung plant, sollte sich im Vorfeld umfangreich informieren und beispielsweise auf die TÜV-Zertifizierung des Arztes oder der Klinik achten. Dieser so genannte Lasik-TÜV signalisiert Patienten, dass die hohen Qualitätsanforderungen der Prüfer erfüllt werden. Der Patient hat somit die Möglichkeit sich daran zu orientieren und anhand dieses Maßstabs einen geeigneten Arzt zu konsultieren.